"Projekt Fuerte" wird zu "Projekt Lanzarote"
Forum - Geschichten rund um den Lastboy
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Hormie


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692 Beiträge
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"Projekt Fuerte" wird zu "Projekt Lanzarote", 22 Nov. 2009 21:36
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Hallo Freunde sinnbefreiter Unternehmungen ;-)
Seit ein paar Tagen sind meine Frau und ich von einem Urlaub auf Lanzarote zurück. Klar, dass ich natürlich die Gelegenheit genutzt habe den Lastboy von der Nachbarinsel Fuerteventura zu holen. Die Überfahrt mit der Armas-Fähre dauert rund 35 Minuten und kostet etwa 20,-- €.
Hier ein kurzer Reisebericht:
Lanzarote wirkt landschaftlich etwas aufgeräumter und sauberer als Fuerte und besteht zu einem sehr hohen Anteil aus tiefschwarzem Vulkangestein. So bilden die fast ausnahmslos weiß gestrichenen Häuser einen imposanten Kontrast. Die Insel ist auch etwas kleiner als Fuerte und somit sind alle Ziele mit dem LASTBOY bequem erreichbar. Besonders angenehm fällt der starke Einfluss des 1989 tödlich verunglückten Künstlers und Architekten César Manrique auf. Er hat das Gesicht der Insel entscheidend geprägt. So dürfen zum Beispiel auf der gesamten Insel keinerlei Werbeplakate oder ähnliches aufgestellt werden - sehr angenehm!
Im Westen der Insel wird auf eine sehr spezielle und mühsame Art Wein angebaut. Die kleinen Mauern aus Lavagestein dienen hier als Windschutz und die schwarze Lava-Asche (Picón) speichert die Feuchtigkeit so effektiv, dass pro Pflanze und Jahr nur rund 0,2 Liter Wasser gegossen werden müssen.
Ebenfalls im Westen befindet sich der "Timanfaya-Nationalpark", ein Vulkangebiet dass erst 1878 den letzten Ausbruch erlebt hat.
Über eine Mautstrasse gelangt man zum Besuchszentrum des Nationalparks, von dem aus man mit Bussen über eine abenteuerliche "Strasse" durch den Park geführ wird. Sehr touristisch, aber auch echt beeindruckend. Für einen Augenblick wurde der gewohnte Ablauf jedoch ein wenig gestört. Eine komplette Bus-Besatzung fand den LASTBOY zumindest für 10 Minuten viel interesanter als spektakuläre Wasserfontänen und glühende Lava....
Etwas nördlicher, am Rande des Naturparks wurde dieses Bild aufgenommen. Diese Schotterstrasse ist der entlegenste und einsamste Ort, den ich mit dem LASTBOY jemals bereist habe. Wenn man für über drei Stunden in der totalen Einsamleit absolut niemandem begegnet, beschleicht einen schon mal ein etwas mulmiges Gefühl. Einen Motorschaden oder soetwas kann man hier echt nicht brauchen, zumal Handyempfang hier purer Zufall ist. Aber natürlich hat mich der LASTBOY nicht im Stich gelassen und ist den gesamten Urlaub wunderbar gelaufen.
Zurück in der Zivilisation in Puerto Del Carmen mit seiner eigentlich sehr schönen, aber leider sehr touristischen Uferpromenade. Oberhalb von Puerto Del Carmen liegt der Ort "Tias", in dem wir unsere Unterkunft gemietet hatte.
Unterwegs auf Lanzarote. Zu Gast beim Meister
Der Eingang zum Wohnhaus von César Manrique, das seit seinem Tod zur Manrique-Stiftung gehört. Nette Hütte übrigens, sehr sehenswert.
Oberhalb von Haria schlängelt sich die Srasse in engen Kehren den Berg hinab zum "Tal der 10000 Palmen".
Der im Osten gelegene Strand von Arrieta ist kein angenehmer Badestrand, bietet aber Wellenreitern einen schönen Spot und mir ein erstklassiges Mittagessen (Tintenfisch gallizische Art).
Kurz vor dem "Mirador Del Rio" an der Nordspitze von Lanzarote ist die Steilküste schroff und hoch. Ausserdem bietet sich hier ein grandioser Blick auf die kleine, vorgelagerte Insel "La Graciosa".
Spektakuläre Felsformationen im Osten Lanzarotes.
Im Südwesten nahe des Orts "El Golfo" liegen Salinen und eine sehr irreal wirkende, schwarze Lava-Landschaft. Hier hat das Meer beeindruckende Brücken geschaffen. Besonders empfehlenswert ist der Besuch bei Sonnenuntergang.
In El Golfo hat man einen perfekten Ort für den "Sundowner".
Am Ticket-Schalter der Fähre in Playa Blanca.
Irgendwann ist jeder Urlaub mal vorbei. Anders als auf Fuerte hatten wir aber diesmal mit dem Wetter riesiges Glück. Ausser drei bewölkten Tagen mit Starkwind um 5 Windstärken war es einfach perfekt. Selbst der Atlantik hatte am Rand noch locker 24-25°C und die Luft hatte am Abreisetag sogar 28°C.
LASTBOY im Frachtraum der "Armas"-Fähre auf dem Weg zurück nach Fuerteventura.
Nun steht also der treue LASTBOY wieder bei Helmut auf Fuerte und wartet brav auf meine Rückkehr im nächsten Urlaub. Wann das sein wird kann ich noch nicht sagen, aber in der groben Planung haben wir dann Gran Canaria ins Auge gefasst. Garn Canaria ist uns noch völlig unbekannt und größer als Lanzarote. Dann muss der LASTBOY sicher richtig Kilometer schrubben.
Spritpreise Lanzarote: Diesel 64,3 Cent und Super 95 Oktan 79,4 Cent. Da macht Tanken wieder mal Spass.
Weitere Bilder, auch in hoher Auflösung bis 3072 x 2304 bei Interesse bitte per PM erfragen.
Gruß
Klaus |
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Schmidt´s Katze


Meister
542 Beiträge
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RE: "Projekt Fuerte" wird zu "Projekt Lanzarote", 22 Nov. 2009 22:25
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Hallo Klaus, Mal wieder OBERGEILE Bilder!!!!!!!!Da kriegt man ja echt Fernweh und Lust auf Mopedfahren (Hält sich hier grad in Grenzen....) Gruß, Cat und Ulla PS:Wenn Du wieder einen Kalender willst, schick 13 (12 + Titelblatt)Bilder rüber! |
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vossbote


Ingenieur
1346 Beiträge
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RE: "Projekt Fuerte" wird zu "Projekt Lanzarote", 23 Nov. 2009 12:52
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Super Bilder Klaus !!!
Bin ja richtig Neidisch......
Unser einer kommt über Erkenschwick nicht hinaus mit seinem Lastboy:-)
Gruß Vossi |
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